5 Fragen an Josip Juratovic, MdB
1. Wer sind Sie und was machen Sie?
Mein Name ist Josip Juratovic, ich wurde 1959 im kroatischen Koprivnica geboren und lebe seit 1974 im württembergischen Gundelsheim. Nach meinem Hauptschulabschluss habe ich Kfz-Mechaniker gelernt und von 1982 bis 2005 bei Audi in Neckarsulm zunächst als Fließbandarbeiter, später in der Qualitätsprüfung und die letzten 5 Jahre als freigestellter Betriebsrat gearbeitet. 2005 wurde ich in den Bundestag gewählt und gehöre dort dem Ausschuss für Arbeit und Soziales an.
2. Wofür setzen Sie sich besonders ein?
Mein besonderes Anliegen ist, dass jeder junge Mensch eine Perspektive erhält. Deshalb sorge ich mich in Berlin im Ausschuss für Arbeit und Soziales dafür, dass die Rahmenbedingungen für mehr Ausbildungsplätze gesetzt werden. Und ich setze mich vor Ort in meinem Heilbronner Wahlkreis gemeinsam mit Unternehmern und Gewerkschaften sowie weiteren gesellschaftlichen Akteuren dafür ein, dass jeder junge Mensch einen Ausbildungsplatz erhält. Wer als junger Mensch von der Gesellschaft keine Chance erhält, der wird auch später der Gesellschaft nichts zurückgeben können, sondern auf staatliche Leistungen angewiesen bleiben.
Des Weiteren ist es mein Ziel, die Arbeitswelt humaner zu gestalten. Wenn die Menschen in unserem Land länger arbeiten sollen, dann müssen die Arbeitsplätze auch so gestaltet sein, dass die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ihren Renteneintritt gesund und fit erreichen. Und nicht, wie heute häufig, als kranke Menschen weit vor dem gesetzlichen Renteneintritt.
3. Warum Ihre Partei zur Bundestagswahl 2009 wählen?
Weil die SPD für den flächendeckenden Mindestlohn steht, für die Beibehaltung des Atomausstiegs und für kostenlose und qualitative Bildung vom Kindergarten bis zur Universität. Und weil die SPD als Konsequenz aus der Finanzkrise der Finanzwelt Regeln geben will.
4. Welchen Stellenwert hat das Internet in diesem Wahlkampf zur Bundestagswahl 2009?
Deutlich mehr Menschen werden sich über ihre Kandidatinnen und Kandidaten sowie über die Parteien im Internet informieren. Deswegen bin ich auch über Facebook, Wer-kennt-wen und MeinVZ ansprechbar und werde in den Wahlkampf mit einer neu gestalteten Homepage starten.
5. Ihr Schlussstatement an die Mitglieder von duwählst.de?
Sich über die Wahl informieren und wählen gehen ist wichtig. Noch wichtiger ist politisches Engagement. Nicht einmal 3 Prozent der Bevölkerung sind Mitglied einer politischen Partei. Und nicht einmal 1 Prozent der Bevölkerung ist in diesen Parteien politisch aktiv. Ist es gerecht, dass dann der Rest der Bevölkerung über die wenigen schimpft, die sich zum größten Teil in ihrer Freizeit für das Allgemeinwohl politisch engagieren? Ich finde nicht. Es braucht mehr Menschen, die sich in den demokratischen Parteien für unsere Gesellschaft engagieren. Dazu fordere ich die Freundinnen und Freunde von duwählst.de auf!







