5 Fragen an Ernst Dieter Rossmann, MdB
1. Wer sind Sie und was machen Sie?
Mein Name ist Ernst Dieter Rossmann. Ich bin 1951 in Elmshorn geboren und lebe auch dort mit meiner Frau. Wir haben eine erwachsene Tochter. Von Beruf bin ich Diplom-Psychologe und Doktor der Sportwissenschaften. Seit 1998 vertrete ich als Bundestagsabgeordneter den Wahlkreis Pinneberg in Schleswig-Holstein. Ich bin bildungs- und forschungspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Mitglied im Fraktionsvorstand und Sprecher der SPD-Landesgruppe Schleswig-Holstein. Außerdem bin ich Vorsitzender des Deutschen Volkshochschulverbandes. Abgeordneter zu sein ist eine zeitintensive, verantwortungsvolle und spannende Aufgabe, aber nicht alles: Theater und Kino, Natur und viel Rad fahren sind die Hobbys von meiner Frau und mir.
2. Wofür setzen Sie sich besonders ein?
Gute Bildung für alle Menschen ist mein politisches Lebensthema. Chancengleichheit durch Bildung ist wichtig – das habe ich in der eigenen Familie, in der Schulzeit und in acht Jahren freiwilliger Sozialarbeit mit Obdachlosen-Familien gelernt. Als Vorsitzender der Deutschen Volkshochschulen weiß ich: Alle Menschen müssen über Bildung persönlich vorankommen können. Bildung muss Menschenrecht bleiben – kein Privileg für wenige und nicht abhängig vom Geldbeutel der Eltern oder von Einkommen und Vermögen.
3. Warum Ihre Partei zur Bundestagswahl 2009 wählen?
Am 27. September geht es um eine klare Richtungsentscheidung: Soziale Gerechtigkeit, soziale und ökologische Marktwirtschaft und ein leistungsfähiger Staat mit der SPD. Oder Marktradikalismus, weniger soziale Sicherung und weniger Schutz für Arbeitnehmer und sozial Schwache durch die CDU/CSU. Die SPD will Fortschritt mit sozialer Gerechtigkeit und ökologischer Erneuerung verbinden. Deshalb werbe ich um Ihre Stimme für die SPD und für Frank-Walter Steinmeier als Kanzler.
4. Welchen Stellenwert hat das Internet in diesem Wahlkampf zur Bundestagswahl 2009?
Gerade bei jungen Leuten ist das Internet mittlerweile Informationsquelle Nr. 1. Ich selbst nutze das Internet, um mit Bürgerinnen und Bürgern in Kontakt zu treten. Schon lange beteilige ich mich intensiv am Portal abgeordnetenwatch.de, um die Fragen von Bürgern zu beantworten. Außerdem informiere ich auf meiner Website www.ernst-dieter-rossmann.de über meine Arbeit und bin neuerdings auch bei Facebook vertreten. Twittern werde ich aber wohl eher nicht, weil ich insgesamt klassische Formen der Kommunikation gegenüber der eher flüchtigen Kommunikation über Online-Plattformen vorziehe. Ich glaube, politische Zusammenhänge lassen sich oft nur schwer auf spontane Kurzbotschaften reduzieren.
5. Ihr Schlussstatement an die Mitglieder von duwählst.de?
Informieren Sie sich und gehen Sie am 27. September wählen. Überlassen Sie die Entscheidungen nicht den Anderen.







