5 Fragen an Caren Marks, MdB

von duwählst.de am 02.08.2009

1. Wer sind Sie und was machen Sie?

Ich heiße Caren Marks und bin seit 2002 Mitglied des Deutschen Bundestages. Ich gehöre der SPD-Fraktion an und vertrete als direkt gewählte Abgeordnete den Wahlkreis Hannover-Land I. Ich wohne in der Wedemark (Region Hannover). Ich bin 1963 geboren und habe eine 18jährige Tochter und einen 15jährigen Sohn. Nach dem Abitur am Gymnasium Mellendorf habe ich Geografie an der Universität Hannover studiert und dort nach meinem Diplom als wissenschaftliche Mitarbeiterin bis zur Geburt meiner Tochter gearbeitet. Mein politisches Engagement begann in der ehrenamtlichen Kommunalpolitik. Nach wie vor gehöre ich dem Wedemärker Gemeinderat an. Ich bin Mitglied im Vorstand der SPD-Bundestagsfraktion und familien-, senioren-, frauen- und jugendpolitische Sprecherin meiner Fraktion.

2. Wofür setzen Sie sich besonders ein?

Als Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion für Familie, Senioren, Frauen und Jugend steht für mich die Gesellschaftspolitik für alle Generationen im Mittelpunkt. Ich setze mich beispielsweise für die Teilhabe von Jugendlichen an Entscheidungen ein, für Solidarität zwischen den Generationen, für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, für Kinder- und Jugendschutz, für Chancengleichheit für Frauen und für ein selbstbestimmtes Leben im Alter. Besonders wichtig ist mir auch, dass alle Kinder unabhängig vom Einkommen der Eltern Zugang zu guter Bildung von Anfang an haben.

3. Warum Ihre Partei zur Bundestagswahl 2009 wählen?

Die Bundestagswahl ist eine Richtungswahl. Sozial, solidarisch und demokratisch, dafür steht die SPD. Wir stehen für Arbeitnehmerrechte und gute Arbeit zu fairen Löhnen statt Lohndumping, für soziale Gerechtigkeit statt Gier, für eine nachhaltige Energiepolitik statt Atomkraft, für gute Bildung für alle statt Privilegien für wenige, für moderne Familien- und Gleichstellungspolitik statt konservativer Rollenbilder und Herdprämie. CDU und FDP stehen für eine andere Richtung. Gerade die letzten Monate, aber auch die Jahre davor, haben gezeigt, dass wir Sozialdemokraten und Sozialdemokratinnen gebraucht werden in Deutschland. Es braucht Mut und einen klaren Kompass, um Antworten auf die gesellschaftlichen Herausforderungen zu geben und die Probleme der Finanz- und Wirtschaftskrise zu lösen. Ich bin davon überzeugt, dass wir die richtigen Antworten haben.

4. Welchen Stellenwert hat das Internet in diesem Wahlkampf zur Bundestagswahl 2009?

Das Internet hat nicht nur in diesem Wahlkampf sehr an Bedeutung gewonnen. Viele Menschen informieren sich fast ausschließlich über das Internet. Der Austausch an Informationen und Meinungen ist schnell und vielfältig. Allerdings ist die Vielzahl der Informationen für viele auch undurchschaubar geworden. Auch falsche Informationen halten sich über Jahre hartnäckig. Für die Politik heißt das, die eigenen Positionen noch deutlicher und auch schneller zu vermitteln. Dabei darf die inhaltliche Substanz nicht zu kurz kommen.

5. Ihr Schlussstatement an die Mitglieder von duwählst.de?

Demokratie fällt nicht vom Himmel, sie lebt vom Mitmachen. Informieren Sie sich gründlich, seien Sie kritisch, fragen Sie nach – und gehen Sie zur Wahl! Wer nicht wählt, kann nichts mitentscheiden.

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