5 Fragen an Jürgen Klimke, MdB

von duwählst.de am 25.07.2009

1. Wer sind Sie und was machen Sie?

Jürgen Klimke, Vater von vier Kindern, Wandsbeker, Hamburger, Hundebesitzer (Frage ist, wer hier wen besitzt), von Hause aus Jurist und Journalist, seit 30 Jahren mittelständischer Unternehmer und parallel lokal und regional politisch tätig, seit 2002 Mitglied des Deutschen Bundestages. Ich vertrete die Interessen Wandsbeks und Hamburgs in Berlin und setze mich für die Anliegen der Menschen in meinem Wahlkreis ein. Im Deutschen Bundestag bin ich fachlich für Entwicklungspolitik, Menschenrechte und Tourismuspolitik zuständig. Meine Hobbies sind Radfahren, Kochen, Gärtnern, Lesen…

2. Wofür setzen Sie sich besonders ein?

Die Anliegen, die aus meinem Wahlkreis an mich herangetragen werden, egal ob von regional politisch Verantwortlichen, von Verbänden, Unternehmen oder von einzelnen Menschen sind für mich besonders wichtig. In meinen Fachbereichen ist eine Entwicklungskooperation auf Augenhöhe, mit dem Ziel langfristig partnerschaftliche Beziehungen mit den Partnerländern ein Anliegen, damit wir unserer Verantwortung in der Welt gerecht werden. In diese Kategorie fällt auch mein Einsatz im Ausschuss für Menschenrechte. Als Tourismuspolitiker möchte ich gerade Norddeutschland stärken. Schwerpunkte sind hier mehr gemeinsames Marketing, aber auch gute Rahmenbedingungen für wichtige Bereiche wie Kreuzfahrt- und Wasser- oder Fahrradtourismus. Schließlich setze ich mich für die Entwicklung der Elbregion ein, möchte, dass mehr Waren von Hamburg auf dem Binnenschiff weitertransportiert werden.

3. Warum Ihre Partei zur Bundestagswahl 2009 wählen?

Wir standen in der Großen Koalition für verlässliche und ausgewogene Politik und sind derzeit die einzige Partei, die eine Politik der Mitte macht. Wir stehen dafür, die aktuelle Wirtschaftskrise mit den Mitteln der sozialen Marktwirtschaft zu überwinden, ohne die Wirtschaft zu gängeln aber mit einem staatlichen Ordnungsrahmen. Die Union steht für eine Wachstumspolitik, die aber auch die Interessen zukünftiger Generationen im Blick hat. Zusammengefasst: Die Union steht für Mitte und sichere Zukunft.

4. Welchen Stellenwert hat das Internet in diesem Wahlkampf zur Bundestagswahl 2009?

Es hat eine große Bedeutung, die in den kommenden Jahren noch wachsen wird. Ich selbst habe meine Aktivitäten in diesem Bereich sehr ausgebaut, inklusive Twittern und Chatmöglichkeiten. Allerdings darf man die Menschen, die man nur persönlich oder durch Postsendungen erreicht, nicht vernachlässigen. Man muss vor Ort sein und sich kümmern – und das nicht nur im Wahlkampf.

5. Ihr Schlussstatement an die Mitglieder von duwählst.de?

In jedem Fall wählen und damit die politische Zukunft unseres Landes mitbestimmen. Ich kann auch allen empfehlen, in politische Parteien zumindest mal hineinzuschnuppern. Es bieten sich immer Chancen, sich einzubringen und eigene Ideen voranzubringen. Unsere Gesellschaft lebt vom politischen Engagement möglichst vieler Menschen. Sinnvoll ist es auch, die Politik in Berlin vor Ort zu besuchen und sich ein eigenes Bild von der Arbeit des Bundestages zu machen. Dabei bin ich gern behilflich. Wandsbeker können sich dazu über juergen.klimke[at]bundestag.de mit mir in Verbindung setzen.

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