5 Fragen an Heinrich Kolb, MdB
1. Wer sind Sie und was machen Sie?
Ich bin Geschäftsführer eines metallverarbeitenden Familienunternehmens in Babenhausen (Hessen) und gehöre dem Deutschen Bundestag seit 1990 an. Dort bin ich einer der wenigen mittelständischen Unternehmer. Zwischen 1992 und 1998 war ich Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft, von 1996 bis 1998 zusätzlich Beauftragter der Bundesregierung für die Belange des Mittelstandes. Seit 2002 bin ich sozialpolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion und Vorsitzender des Arbeitskreises III (Arbeit, Soziales, Gesundheit). Ich gehöre dem Fraktionsvorstand der FDP-Bundestagesfraktion an und bin in Hessen stellvertretender Landesvorsitzender und Bezirksvorsitzender des Bezirks Südhessen-Starkenburg der FDP.
2. Wofür setzen Sie sich besonders ein?
Als sozialpolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion setze ich mich dafür ein, dass die sozialen Sicherungssysteme auch in Zukunft finanzierbar bleiben und ein gerechter Ausgleich zwischen den Generationen gewährleistet ist. Der demografische Wandel stellt neue Herausforderungen an die gesamte Gesellschaft. Wir dürfen deshalb nicht weiter auf Kosten der nachfolgenden Generationen leben. Das ist weder sozial, noch gerecht.
3. Warum Ihre Partei zur Bundestagswahl 2009 wählen?
Die FDP steht genau für diesen gerechten Ausgleich zwischen den Generationen. Wir setzen auf Leistung, Eigenverantwortung, Selbstbestimmung und Toleranz. Der Mensch steht im Mittelpunkt unserer Politik und dazu gehört die Freiheit des Einzelnen statt staatlicher Bevormundung und bürokratischer Gängelung. Wir setzen uns für mehr Freiheit und Verantwortung ein.
4. Welchen Stellenwert hat das Internet in diesem Wahlkampf zur Bundestagswahl 2009?
Das Internet gewinnt zusehens an Bedeutung in den kommenden Wahlkämpfen. Es wird zur Bundestagswahl vielleicht noch nicht in dem Maße eine Rolle spielen, wie es im vergangenen Jahr eine Rolle im amerikanischen Präsidentenwahlkampf gespielt hat, aber die Richtung geht genau dorthin.
5. Ihr Schlussstatement an die Mitglieder von duwählst.de?
Gehen Sie zur Wahl! Schauen Sie sich die Programme der einzelnen Parteien genau an und unterscheiden Sie zwischen realistischen Politikangeboten und unrealistischen populistischen Forderungen. Gerade in dieser Zeit der wirtschaftlichen Krise braucht Deutschland eine verlässliche Politik.








