5 Fragen an Otto Fricke, MdB
1. Wer sind Sie und was machen Sie?
Mein Name ist Otto Fricke, ich bin verheiratet und Vater von 3 Kindern, Rechtsanwalt und seit 2002 Mitglied des Deutschen Bundestages.
Seit 2005 bin ich Vorsitzender des Haushaltsausschusses, stellvertretendes Mitglied des Arbeits- und Sozialausschusses und Mitglied vieler, weiterer Gremien u. a. der Synode der EKD. Ausführliche Informationen über mich und meine Arbeit finden Sie auf meiner Homepage unter www.otto-fricke.de.
2. Wofür setzen Sie sich besonders ein?
Als Vorsitzender des Haushaltsausschusses sind besonders alle Fragen Rund um die Ausgaben des Bundes mein Thema. Gerade in Zeiten der Finanzkrise ist es unumgänglich beide Augen auf die Regierung und die Ausgaben des Bundes zu haben. Eine Rekordverschuldung hat die Koalition leider schon erreicht, jetzt geht es um Schadensbegrenzung, damit unsere Kinder und Enkel nicht auf einem stetig wachsenden Schuldenberg aufwachsen.
Neben meiner Arbeit in Berlin, liegt mir mein Wahlkreis am Herzen.
Die Arbeit vor Ort deckt alle Lebensbereiche ab, die von politischen Entscheidungen betroffen sind. Dazu gehören etwa Gespräche mit Unternehmern und Firmenbesuche, Besuche von sozialen Einrichtungen, die Durchführung von Veranstaltungen zu lokalen und bundespolitischen Themen, Gespräche mit Schulklassen und die lokale Parteiarbeit.
3. Warum Ihre Partei zur Bundestagswahl 2009 wählen?
Ich würde mir zu allererst wünschen, dass jeder Wahlberechtigte in Deutschland auch von seinem Recht Gebrauch macht und wählen geht. Jeder Nichtwähler muss sich am Ende darüber im Klaren sein: Wenn man zu Hause bleibt, beeinflusst man das Ergebnis trotzdem. Oft sind es nur ein paar Stimmen die ein Wahlergebnis in die eine oder andere Richtung beeinflussen können.
Der FDP am 27. September 2009 Ihre Stimme geben? Dafür gibt es viele Gründe. Aber, bevor Sie sich für die FDP entscheiden, würde ich mir wünschen, dass Sie sich die Positionen der einzelnen Parteien ansehen. Ich möchte Sie nicht überreden, sondern überzeugen! Unter www.deutschlandprogramm.de können Sie sich unser Wahlprogramm durchlesen.
4. Welchen Stellenwert hat das Internet in diesem Wahlkampf zur Bundestagswahl 2009?
Das Internet ist aus dem Wahlkampf längst nicht mehr wegzudenken. Während die Wahlbeteiligung sinkt, steigen die Klickzahlen von Foren, Blogs und Homepages. Auch ich bin im studivz, facebook, twitter, Abgeordnetenwatch sowie selbst auf Youtube mit der Serie Fricke & Solms zu finden (http://www.youtube.com/view_play_list?p=00EE6A77957AC66A). Fragen stellen und Antworten einfordern, Abstimmungsverhalten einsehen und vergleichen: Die einzelnen Links des Web 2.0 finden Sie auf meiner Homepage www.otto-fricke.de.
Wir sind an vielen Stellen in der digitalen Demokratie angekommen. Dennoch: Das Internet kann die persönliche Kommunikation nicht ersetzen. Zum einen weil längst nicht jeder online ist und zum anderen weil der direkte Austausch zwischen Bürger und Politiker - etwa auf einem Marktplatz durch die digitale Kommunikation nicht ersetzt werden kann.
5. Ihr Schlussstatement an die Mitglieder von duwählst.de?
In diesem Jahr schauen wir zurück auf 60 Jahre Bundesrepublik. Ohne die Soziale Marktwirtschaft wäre der Aufstieg Deutschlands zu einer der führenden Industrienationen der Welt nicht möglich gewesen und sie ist auch in Zukunft der beste Weg zu mehr Wachstum und Wohlstand. Angesichts der immer stärker auf künftige Generationen drückenden Schuldenlast, müssen wir uns in den nächsten Jahren verstärkt auf den Schuldenabbau konzentrieren. Denn: Wer Geld ausgibt, muss auch darüber nachdenken, an welcher Stelle es wieder reinkommt.
Demokratie bedeutet Verantwortung und sie lebt vom Mitmachen! Machen Sie mit und gehen Sie wählen!







