5 Fragen an Gabi Frechen, MdB

von duwählst.de am 30.06.2009

1. Wer sind Sie und was machen Sie?

Mein Name ist Gabi Frechen. Ich bin 52 Jahre alt, verheiratet und habe eine erwachsene Tochter. Von Beruf bin ich Steuerberaterin und war bis zu meiner Wahl in den Deutschen Bundestag 2002 selbständig tätig. Ich wurde im Wahlkreis 92, Erftkreis I 2002 und 2005 direkt gewählt und arbeite gerne und intensiv für die und mit den Menschen in meinem Wahlkreis. In Berlin widme ich mich - was liegt näher - der Steuer - und Finanzpolitik. In dieser Wahlperiode bin ich stellvertretende Vorsitzende des Finanzausschusses.

2. Wofür setzen Sie sich besonders ein?

Eine Welt, in der alle Menschen die gleichen Chancen haben und in der alle Menschen gerecht miteinander umgehen, war meine Triebfeder, in die Politik zu gehen. Steuergerechtigkeit als Teil der sozialen Gerechtigkeit und ein verständliches Steuerrecht sind meine Schwerpunktthemen. Ich bin überzeugt, dass, wenn alle Steuerbürger und Steuerbürgerinnen das bezahlen, was sie müssen, wir genug haben, alles das zu tun, was wir brauchen. Steuervereinfachung ist ein hohes Ziel, aber nur soweit, dass mein Gerechtigkeitsanspruch nicht pervertiert wird.

3. Warum Ihre Partei zur Bundestagswahl 2009 wählen?

Bei uns steht der Mensch im Mittelpunkt der politischen Arbeit. Von Anfang an und in allen Lebensbereichen. Deshalb stehen wir für gute Bildung ohne Zugangshemmnisse, für zweite Chancen, wenn die erste daneben geht. Wir wollen aufgeklärte Menschen, die Bescheid wissen und freie Entscheidungen treffen können. Deshalb wollen wir Transparenz und Offenheit in den Märkten, damit die Menschen erkennen können, was vor sich geht. Nur dann können sie gute Entscheidungen treffen. Wir wollen so viel Regulierung wie nötig, damit der Markt den Menschen dient. Wir wollen Offenheit für Verbraucher, damit sie die für sich richtige Entscheidung treffen. Wir wollen starke Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die auf Augenhöhe agieren können. Und gleiche Rechte für Männer und Frauen. Das ist nur ein kleiner Auszug, warum ich überzeugt bin, dass unser Menschenbild das richtige ist.

4. Welchen Stellenwert hat das Internet in diesem Wahlkampf zur Bundestagswahl 2009?

Das Internet wird in diesem Wahlkampf sicher eine wichtige Rolle spielen, da es unmittelbar die Abgeordneten und Kandidaten mit den Menschen, die es nutzen, verbindet. Öffentliche Plattformen werden ein neues Kommunikationsmedium sein, dem wir uns stellen müssen. Die Art, ob und wie man auf diesen Plattformen agiert, wird für bestimmte Kreise sicher eine bedeutende Rolle spielen. Aber auch Informationen, die ich weiter geben möchte, erreichen in kurzer Zeit deutlich mehr Menschen, als mit jedem anderen Medium.

5. Ihr Schlussstatement an die Mitglieder von duwählst.de?

Das Internet ist eine gute Gelegenheit, sich über die alternativen Vorschläge der Parteien zu informieren. Da ich für Offeneheit und Transparenz stehe, gilt das natürlich auch für meine Kandidatur im Wahlkreis 92. Sie können viel über mich und meine Arbeit erfahren über das Internet, aber vergessen Sie dabei, wenn möglich nicht den persönlichen Kontakt. Den ganzen Menschen lernen Sie nur im direkten Kontakt kennen. Denn das Zwischenmenschliche darf bei aller Liebe zu Technik nicht auf der Strecke bleiben.

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