5 Fragen an Diana Golze, MdB

von duwählst.de am 26.06.2009

1. Wer sind Sie und was machen Sie?

Ich bin Diplom-Sozialpädagogin und seit 2005 die Sprecherin für Kinder- und Jugendpolitik der Bundestagsfraktion DIE LINKE. Außerdem bin ich verheiratet und Mutter von zwei Kindern.

Mehr Informationen unter: www.diana-golze.de

2. Wofür setzen Sie sich besonders ein?

Meine Schwerpunktthemen sind die Bekämpfung der Kinderarmut sowie die Stärkung der Rechte von Kindern und Jugendlichen. Kinder sind eine eigenständige Bevölkerungsgruppe mit eigenständigen Ansprüchen an die Gesellschaft. Daher müssen ihre Rechte zu ihrem Wohl verstärkt werden, z.B. durch die Aufnahme von Kinderrechten in das Grundgesetz.

3. Warum Ihre Partei zur Bundestagswahl 2009 wählen?

DIE LINKE ist die einzige soziale und friedenspolitische Alternative in diesem Bundestag. Wir kämpfen für einen Mindestlohn, damit die Menschen von ihrer Arbeit leben können. Wir treten ein für ein gerechtes Steuersystem, dass die geringen und mittleren Einkommen entlastet und starke Schultern auch stärker zur Finanzierung des Sozialstaats heranzieht. Wir stimmten als einzige im Bundestag vertretene Partei konsequent gegen Auslandseinsätze der Bundeswehr - es muss Schluss sein mit der deutschen Beteiligung an völkerrechtswidrigen Kriegen! Deshalb ist eine Stimme für DIE LINKE eine Stimme für Gerechtigkeit und Frieden.

4. Welchen Stellenwert hat das Internet in diesem Wahlkampf zur Bundestagswahl 2009?

Das Internet hat eine wachsende Bedeutung für Politik allgemein und in Wahlkampfzeiten im Besonderen. Eine aktuelle und ansprechende Homepage bietet für viele Interessierte die Möglichkeit, sich rund um die Uhr zu informieren und Kontakt aufzunehmen. Wählerforen und themenspezifische Internetplattformen geben Auskunft zu Standpunkten der KandidatInnen. Der Stellenwert des Internets liegt damit wohl weit über anderen Medien oder Werbeträgern.

5. Ihr Schlussstatement an die Mitglieder von duwählst.de?

Gehen Sie zur Wahl und machen Sie von Ihrem Wahlrecht Gebrauch. Zeigen Sie den Politiker/innen, dass die Demokratie lebt und Sie den Bundestag nicht einfach machen lassen, was er will. Und seien Sie wählerisch: Keine Stimme den Nazis!

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