5 Fragen an Dr. Peter Danckert, MdB

von duwählst.de am 16.06.2009

1. Wer sind Sie und was machen Sie?

Mein Name ist Peter Danckert. Ich bin seit 1998 direkt gewählter Bundestagsabgeordneter für die SPD und seit 2005 Vorsitzender des Sportausschusses im Deutschen Bundestag. Seit 2002 bin ich Sprecher der SPD-Landesgruppe Brandenburg, das sind die zehn direkt gewählten sozialdemokratischen Bundestagsabgeordneten aus Brandenburg. Außerdem bin ich ordentliches Mitglied im Rechtsausschuss. Bis 2005 war ich ordentliches Mitglied im Ausschuss für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen; seit Nov. 2005 gehöre ich diesem Ausschuss als stellvertretendes Mitglied an.

Mein für die Bundestagswahl am 27. September 2009 neu zugeschnittener Wahlkreis 63 umfasst den Landkreis Dahme-Spreewald, vom Landkreis Oberspreewald-Lausitz die Gemeinde Lübbenau/Spreewald, vom Landkreis Teltow-Fläming die amtsfreien Gemeinden Am Mellensee, Baruth/Mark, Blankenfelde-Mahlow, Luckenwalde, Niederer Fläming, Nuthe-Urstromtal, Rangsdorf, Trebbin, Zossen und das Amt Dahme/Mark.

2. Wofür setzen Sie sich besonders ein?

Als Abgeordneter der SPD setze ich mich für die Grundprinzipien meiner Partei, Gerechtigkeit und Solidarität, ein. Als Vorsitzender des Sportausschusses liegt mir der Sport besonders am Herzen. Sport leistet nicht nur für Jung und Alt einen grundlegenden Beitrag für unsere Gesundheit; Sport verbindet, fördert Integration und ist wesentlich zum Erlernen sozialer Kompetenz. Kurz: Sport tut gut und ist unverzichtbar für unsere Gesellschaft. Die SPD-Bundestagsfraktion hat im Oktober 2007 einen formalen Beschluss gefasst, sich für die Aufnahme des Staatsziels Sport ins Grundgesetz einzusetzen. Im aktuellen Regierungsprogramm haben wir diese Forderung noch einmal bekräftigt. Mit dem 2007 verabschiedeten „Gesetz zur weiteren Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements“ haben wir weitere wegweisende Maßnahmen zur Förderung des Ehrenamts ergriffen. Auch dem Doping haben wir den Kampf angesagt: seit 2007 ist der Besitz nicht geringer Mengen von Dopingsubstanzen unter Strafe gestellt. Damit können wir Doping leider nicht verhindern, aber wir können damit dem Sport ein Stück an Attraktivität und Glaubwürdigkeit zurückgeben.

3. Warum Ihre Partei zur Bundestagswahl 2009 wählen?

Die SPD wollte in ihrer langen Geschichte stets mehr sein als nur ein Kanzlerwahlverein, Regierungsmacht ist für die SPD Mittel zum Zweck. Unser "Hamburger Programm" macht das "Wofür" sozialdemokratischer Politik deutlich: Es schreibt die Wertetradition der Sozialdemokratie fort und formuliert moderne, zukunftsfähige Konzepte für die vor uns liegenden Jahrzehnte. Als erste Partei in Deutschland hat die SPD ein Programm zur aktiven, politischen Gestaltung der Globalisierung vorgelegt. Auf internationaler Ebene muss der Demokratie Vorrang vor den Interessen der Wirtschaft eingeräumt werden. Als Reaktion auf die Globalisierung müssen wir die Rolle Europas stärken und das Selbstverständnis der SPD als Friedenskraft einbringen, um eine gerechtere Weltordnung zu verwirklichen.

4. Welchen Stellenwert hat das Internet in diesem Wahlkampf zur Bundestagswahl 2009?

Die Bedeutung des Internets hat in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Dies gilt auch für die Politik im Allgemeinen und Wahlkämpfe im Besonderen. Wir Politiker sollten die Chancen des Internets verstärkt nutzen, um mit Bürgern in Kontakt zu treten und Informationen auszutauschen. Dabei können auch Internetplattformen wie duwählst.de hilfreich sein. Auf meiner Homepage peter-danckert.de haben die Bürgerinnen und Bürger Gelegenheit, sich über meine Arbeit im Bundestag und im Wahlkreis zu informieren.

5. Ihr Schlussstatement an die Mitglieder von duwählst.de?

Demokratie kann nur funktionieren, wenn Sie von den Menschen angenommen und gelebt wird. Es ist wichtig, dass Sie sich informieren, sich eine Meinung bilden und schließlich am Tag der Wahl von Ihrem Recht auf Stimmabgabe Gebrauch machen. Gehen Sie am 27. September wählen und geben Sie der Partei und dem Kandidaten bzw. der Kandidatin Ihre Stimme, von der Sie überzeugt sind, dass sie Ihre Interessen am besten vertreten können. Vielen Dank.

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