5 Fragen an Danial Ilkhanipour, Bundestagskandidat
1. Wer sind Sie und was machen Sie?
Ich bin Danial Ilkhanipour und trete als Direktkandidat der SPD-Eimsbüttel für die Bundestagswahl 2009 an. Ich bin Sohn iranischer Einwanderer, wurde in Elmshorn geboren und lebe seit meiner Kindheit in Eimsbüttel, hier habe ich das Gymnasium und die Universität besucht, hier liegt mein beruflicher und privater Schwerpunkt.
Ich habe Jura an der Universität Hamburg studiert (Abschluss Magister Juris) und bin Mitarbeiter der Bürgerschaftsabgeordneten Martina Koeppen (SPD). Ich bin seit über 10 Jahren Mitglied der SPD. Zu Beginn meiner politischen Arbeit war ich lange Zeit bei den Jusos-Hamburg aktiv, unter anderem von 2007 bis 2009 als deren Landesvorsitzender. Zudem engagiere ich mich in meinem Heimat-Distrikt Harvestehude-Rotherbaum und in der SPD-Eimsbüttel. So bin ich seit dem Jahr 2004 Beisitzer im Distriktsvorstand Harvestehude/Rotherbaum und seit dem Jahr 2006 Mitglied im SPD-Kreisvorstand Eimsbüttel.
Derzeit mache vor allem Wahlkampf auf den Straßen Eimsbüttels und versuche mit vielen Bürgerinnen, Bürgern und Institutionen ins Gespräch zu kommen und sie von den sozialdemokratischen Zielen zu überzeugen.
2. Wofür setzen Sie sich besonders ein?
Meine inhaltlichen Schwerpunkte sind Bildung, Freiheitsrechte sowie Generationengerechtigkeit und eine nachhaltige Wirtschaftspolitik. Ich setze mich dafür ein, dass die Freiheitsrechte der Bürgerinnen und Bürger nicht auf Kosten eines angeblichen Sicherheitszuwachses ausgehöhlt werden. Ich kämpfe für die Stärkung der Freiheitsrechte und das Recht auf Privatsphäre und dafür, dass die Daten der Bürgerinnen und Bürger nicht zur Ware werden. Für besonders wichtig halte ich es auch, dass das Bildungschaos in Deutschland, das durch die verschiedenen Länderregelungen verursacht wird, gestoppt wird und die Kompetenz für Bildung in Bundeshand kommt. Denn nur so können nachhaltige, verlässliche und gute Bildungschancen für alle erreicht und die sozialdemokratischen Ziele der Gebührenfreiheit und der Durchlässigkeit des Bildungssystems überall umgesetzt werden.
Auch im Bereich der Wirtschaftspolitik will ich die nötigen Veränderungen anstoßen und nach der Wirtschaftskrise keine Politik des „Weiter so“ betreiben. Ein weiteres meiner Anliegen ist, dass Menschen nicht gegeneinander ausgespielt werden, sondern miteinander das Beste für die Zukunft unseres Landes erreichen. Um dies zu gewährleisten, ist der Dialog der richtige Weg. Ich setze mich insbesondere für den Dialog der Generationen ein. Nur durch diesen kann das Auseinanderdriften der Gesellschaft verhindert werden. Einerseits wird unsere Gesellschaft immer älter und die Politik muss darauf Rücksicht nehmen. Andererseits hängt die Zukunft unserer Gesellschaft von den jungen Menschen ab. Ich werde mich dafür einsetzen, dass diese unterschiedlichen Entwicklungen nicht als Gegensatz gesehen werden, denn nur eine gemeinsame Politik von und für Jung und Alt macht unsere Gesellschaft zukunftsfähig.
3. Warum Ihre Partei zur Bundestagswahl 2009 wählen?
Für mich ist klar, dass man die SPD wählen sollte. Nur die SPD verkörpert die Grundwerte mit denen für alle Menschen eine gute Zukunft geschaffen werden kann: Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität. Für mich heißt SPD „jeder muss können dürfen“. Dieses Ziel müssen wir erreichen; das geht nur mit der SPD. Nur die SPD ist in der Lage eine soziale Politik zu machen. So setzen wir uns für flächendeckende Mindestlöhne und gute Arbeit ein, da es sich um eine Frage des Anstands handelt, dass jede und jeder von ihrem oder seinem Einkommen leben können muss. Damit alle Menschen die Möglichkeit haben von der Gesellschaft und ihren Errungenschaften zu profitieren, kämpfen wir dafür, dass jede und jeder dieselben Startchancen erhält. Hierfür ist unser primäres Ziel, dass Bildung gebührenfrei ist, von der Kita bis zur Uni. Für die SPD ist klar, dass es, um eine soziale Gesellschaft zu erhalten, auch der Sicherung unserer Umwelt bedarf. Deswegen ist mit der SPD ein Ausstieg aus dem Atomausstieg nicht umzusetzen. Wir setzen uns für Klimaschutz mit erneuerbarer und sicherer Energie ein. Ein weiteres Argument für die SPD ist, dass für uns SozialdemokratInnen die Gerechtigkeit eines der höchsten Güter ist. Für uns bedeutet Gerechtigkeit auch immer Geschlechtergerechtigkeit. So kann es nicht sein, dass auch im Jahr 2009 Frauen noch ca. 25% weniger verdienen als Männer und ihnen die Möglichkeit in Führungspositionen zu kommen durch die sog. „gläserne Decke“ verwehrt wird. Wir setzen uns dafür ein, dass für gleichwertige Arbeit gleichviel gezahlt wird. Letztendlich geht es darum, dass alle die die Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität und eine soziale Gesellschaft erreichen wollen, am 27.September mit beiden Stimmen SPD wählen sollten.
4. Welchen Stellenwert hat das Internet in diesem Wahlkampf zur Bundestagswahl 2009?
Durch den Wandel der Massenmedien hat das Internet in dem gesamten gesellschaftlichen Bereich einen hohen Stellenwert erlangt, dies gilt natürlich auch für die kommende Bundestagswahl. Ich bin der Auffassung, dass der Wahlkampf durch das Internet transparenter geworden ist. Vor allem durch die Möglichkeit zu twittern können die Bürgerinnen und Bürger den Tagesablauf eines KandidatInnen miterleben, ihre oder seine Meinungen erfahren und mit ihr oder ihm persönlich diskutieren. Es ist leichter möglich mit den KandidatInnen in den Dialog zu treten und z.B. schnell per eMail einzelne Positionen oder Äußerungen kritisch zu hinterfragen. Ich halte das für einen wichtigen und richtigen Schritt in eine demokratischere und transparentere Gesellschaft. Deswegen bin ich auch in vielen Networks des Internet vertreten. Damit Sie sich selbst ein Bild davon machen können, möchte ich Sie alle einladen meine Internetseite www.danial-ilkhanipour.de zu besuchen.
5. Ihr Schlussstatement an die Mitglieder von duwählst.de?
Ich freue mich, dass diese Plattform es den Besucherinnen und Besuchern ermöglicht mehr über ihren Wahlkreiskandidaten und die Parteien zu erfahren. Ich glaube, dass gerade solche Medien Voraussetzung dafür sind, dass Wahlkämpfe transparenter und damit auch interessanter für die Menschen werden. Ich hoffe, dass diese Plattform zu mehr Beteiligung und damit zu mehr Demokratie führt. Und natürlich hoffe ich auch, dass ich Sie überzeugen konnte am 27. September SPD zu wählen!







