5 Fragen an Gerold Reichenbach, MdB
1. Wer sind Sie und was machen Sie?
Mein Name ist Gerold Reichenbach. Ich in seit 2002 direkt gewählter Abgeordneter für den Wahlkreis Groß-Gerau. Ich komme aus Trebur, bin 55 Jahre alt und verheiratet. Vor meiner Zeit im Bundestag war ich Landtagsabgeordneter, davor Studienrat an der Prälat-Diehl-Schule in Groß-Gerau. Seit 1976 bin ich Mitglied in der SPD und seitdem auch aktiv in Ämtern tätig. Derzeit bin ich Mitglied im Bezirksvorstand der SPD-Hessen-Süd, Vorsitzender des SPD-Unterbezirk Groß-Gerau und Mitglied im Kreistag Groß-Gerau.
Ich bin gerne und oft vor Ort bei Vereinen und Initiativen unterwegs und selbst engagiert im THW, der THW-Helfervereinigung, dem BUND etc. Bürgernah und verlässlich zu sein, ist mein oberster Leitsatz.
2. Wofür setzen Sie sich besonders ein?
Wir brauchen eine bessere Bildung für alle und eine qualifizierte Ganztagsbetreuung. Kostenlos vom Kindergarten bis zum Studium. Das ist zentral für unsere Zukunftssicherung, für Familien und Integration. Das Thema „Soziale Gerechtigkeit“ ist ebenfalls aktueller denn je. Ich setze mich für Mindestlöhne ein. Wer ehrliche Arbeit leistet, muss auch davon leben können!
Ich setze mich ein für die Arbeitsplätze bei Opel und anderer Unternehmen, für die Förderung nachhaltiger Produkte und Dienstleistungen.
Mit erneuerbaren Energien, mit umwelt- und ressourcenschonender Produktion und Mobilität können wir Arbeitsplätze erhalten und schaffen. Aus der teuren risikoreichen Atomenergie müssen wir aussteigen. Biblis A und B müssen wegen der hohen Risiken wie vorgesehen abgeschaltet werden. Ich trete weiter dafür ein, die Finanzmärkte strenger zu regulieren. Es kann nicht sein, dass der Steuerzahler die „Suppe auslöffeln muss“, die uns millionenbeschwerte Bankenmanager und ein irrationales Finanzmarktkonstrukt eingebrockt haben.
3. Warum Ihre Partei zur Bundestagswahl 2009 wählen?
Wir müssen die Konsequenzen aus der Krise ziehen und Finanzmärkte strenger regulieren, die Solidarsysteme ausbauen und die Realwirtschaft wieder in den Vordergrund stellen. Dabei gilt es insbesondere Erneuerbare Energien, Rohstoffeffizienz und Umweltfreundlichkeit als heimischen Jobmotor zu nutzen. Die immer größer werdende Spaltung der Gesellschaft in Arm und Reich muss beseitigt werden. Das bedeutet mehr soziale Gerechtigkeit und gleiche Bildungschancen für alle. Ich denke, Frank-Walter Steinmeier hat mit seinem Deutschlandplan ein umsetzbares Papier vorgelegt, was hinreichend Vorschläge und Denkanstöße für die Lösung dieser Aufgaben gibt. Er hat also im Gegensatz zur Union auch Antworten auf die Fragen, die die Wähler beschäftigen.
4. Welchen Stellenwert hat das Internet in diesem Wahlkampf zur Bundestagswahl 2009?
Das Internet ist eine wichtige Kommunikationsplattform. Dennoch ist der Straßenwahlkampf meines Erachtens immer noch wichtiger, weil er direkter am Bürger ist. Für meinen Wahlkreis kann ich aber sagen, dass die Vernetzung durch das Internet Vieles ermöglicht und erleichtert. Ich denke, eine ausgewogene Mischung zwischen Internet und direktem persönlichen Kontakt ist ein gutes Rezept.
Ich nutze für den Internetwahlkampf meine Homepage: www.gerold-reichenbach.de sowie die Homepage der unabhängigen Wählerinitiative: www.gg-fuer-gerold.de.
Weitere Plattformen:
Facebook: http://www.facebook.com/gerold.reichenbach
wer-kennt-wen: http://www.wer-kennt-wen.de
meinVZ: http://www.meinvz.net/Profile/gerold-reichenbach
Xing: http://www.xing.com/profile/Gerold_Reichenbach
Youtube: http://www.youtube.com/Gerold2009
5. Ihr Schlussstatement an die Mitglieder von duwählst.de?
Grundsätzlich gilt für mich: Wer Einfluss nehmen will, muss wählen gehen! Jede Stimme zählt! Es bringt nichts, sich über Politik und Politiker aufzuregen, aber seine Stimme nicht abzugeben. Weiterhin gilt: Eine schwarz-gelbe Regierung muss um jeden Preis verhindert werden! Wir können es nicht zulassen, dass die Leute, deren Ideologie uns diese Finanzkrise eingebrockt hat, danach in der Regierung einfach ohne grundlegenden Änderungen weitermachen. Wenn schwarz-gelb regiert, werden die Folgen der Krise weiter auf dem Rücken der Arbeitnehmer ausgetragen. Deshalb rücken sie auch jetzt nicht mehr mit Wahlaussagen heraus und halten sich bedeckt. Das dürfen wir nicht zulassen! Deshalb: 1. Wählen gehen! 2. die Erststimme für den Direktkandidaten der SPD und 3. die Zweitstimme der SPD geben!








