5 Fragen an Ute Berg, MdB
1. Wer sind Sie und was machen Sie?
Ich bin 55 Jahre alt und lebe in Paderborn. Seit 1971 bin ich verheiratet und habe zwei erwachsene Kinder. In meinem Elternhaus gehörten politische Diskussionen zum Alltag. Das hat schon frühzeitig mein Interesse an Politik geweckt, und das war wiederum der Grundstein für mein späteres Engagement. Seit gut 20 Jahren bin ich in der Politik aktiv, im Ortsverein, im Stadtrat, als Kreisvorsitzende und mittlerweile als Parteivorstandsmitglied und Bundestagsabgeordnete. Seit Oktober 2002 vertrete ich den Wahlkreis Paderborn (seit 2005 auch Schloß Holte-Stukenbrok) als Abgeordnete im Bundestag. Ich bin Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Technologie und seit Januar 2009 wirtschaftspolitische Sprecherin meiner Fraktion.
2. Wofür setzen Sie sich besonders ein?
Ganz wichtig sind mir die Themen Wirtschaft, Arbeit und Bildung.
Sozialdemokratische Wirtschaftspolitik muss meiner Überzeugung nach die Bereiche Wirtschaft, Arbeit und Umwelt verbinden. Sie darf nicht vornehmlich Einzelinteressen verfolgen, sondern muss den größtmöglichen Nutzen für die Allgemeinheit anstreben. Das Rückgrat unserer Wirtschaft bilden kleine und mittelständische Unternehmen. Diese Betriebe will ich gezielt unterstützen, um Arbeitsplätze zu sichern und neue zu schaffen.
Wir wollen gute Arbeit für alle. Arbeit, die fair bezahlt ist, die nicht krank macht, die familienfreundlich organisiert ist, die Weiterbildung ermöglicht.
Bildung entscheidet über die Lebenschancen der Menschen. Das fängt bei den Kleinen an und zieht sich durch das gesamte Berufsleben. Lebenslanges Lernen wird immer wichtiger. Deshalb arbeite ich für ein gerechtes Bildungssystem. Ich setze mich ein für eine starke Ausbildungsförderung, offene Hochschulen und gute Qualifizierungsangebote für alle. Bildung darf nicht am Geldbeutel der Menschen scheitern. Wir wollen gebührenfreie Bildung von Anfang an.
3. Warum Ihre Partei zur Bundestagswahl 2009 wählen?
6 Gründe, die SPD zu wählen
- Für eine gebührenfreie Bildung
Denn es ist nicht in Ordnung, dass der Geldbeutel der Eltern über den Bildungsstand der Kinder entscheidet. - Für den Atomausstieg
Denn die Nutzung der Kernenergie birgt zu große Sicherheitsrisiken und die Endlagerfrage ist nicht gelöst. - Für den Mindestlohn
Denn ein Mensch muss in der Lage sein, mit 8 Stunden Arbeit am Tag seinen Lebensunterhalt zu verdienen. - Für eine moderne Familienpolitik
Denn Eltern wollen beides: Kinder und Beruf. Daher haben wir das Elterngeld eingeführt und fordern flächendeckende Ganztagsbetreuung für alle Kinder. - Für eine innovative Wirtschaftspolitik
Denn wir brauchen Ingenieure, die Hochleistungsbatterien für Elektroautos erfinden, nicht Spekulanten, die mit Unternehmenspleiten Geld verdienen. - Für die Begrenzung von Managergehältern
Denn es ist nicht in Ordnung, dass ein Manager das 500-fache eines Angestellten verdient.
4. Welchen Stellenwert hat das Internet in diesem Wahlkampf zur Bundestagswahl 2009?
Das Internet hat einen großen Stellenwert, weil es vielfältige Dialogmöglichkeiten eröffnet und vor allem für junge Wählerinnen und Wähler die Hauptinformationsquelle ist.
Ich nutze das Internet natürlich für den Wahlkampf, aber auch generell für meine Arbeit. Ich bin selbstverständlich per E-Mail zu erreichen und jeder kann sich auf meiner Homepage www.uteberg.de über meine Arbeit, aktuelle Termine etc. informieren. Speziell für den Wahlkampf habe ich ein Profil auf StudiVZ eingerichtet, über das man mit mir in Kontakt treten kann.
5. Ihr Schlussstatement an die Mitglieder von duwählst.de?
Macht mit! Geht zur Wahl! Wählt SPD! Für ein modernes, soziales, demokratisches Deutschland!








