5 Fragen an Michael Kauch, MdB
1. Wer sind Sie und was machen Sie?
Mein Name ist Michael Kauch, ich bin 42 Jahre und bin in Dortmund zuhause. Im Deutschen Bundestag, dem ich seit 2003 angehöre, beschäftige ich mich vor allem mit der Umweltpolitik. Außerdem setze ich dafür ein, dass wir uns im Parlament stärker um Generationengerechtigkeit kümmern und dieses Thema bei allen Gesetzen berücksichtigen. Darüber hinaus engagiere ich mich für Patientenrechte und gegen Diskriminierung von Minderheiten.
2. Wofür setzen Sie sich besonders ein?
Klimaschutz und erneuerbare Energien sind meine Schwerpunkte. Wir als Liberale halten wir es für notwendig, bis 2050 den Ausstoß von Treibhausgasen in den Industrieländern um 80 Prozent zu reduzieren. Dabei will ich wirtschaftlich intelligente Lösungen, damit der notwendige Klimaschutz nicht unnötig teuer wird. Langfristig trete ich für eine vollständig regenerative Energieversorgung ein. Bis dahin brauchen wir aber einen Energiemix aus erneuerbaren Energien, klimaverträglicher Kohleverstromung mit CO2-Abscheidung und Kernenergie als Übertragungstechnologie. Als großes energiepolitisches Innovationsprojekt unterstützt die FDP einen Stromverbund mit Nordafrika, um Solarenergie und Windenergie aus der Wüste in Europa nutzen zu können (Stichwort DESERTEC).
3. Warum Ihre Partei zur Bundestagswahl 2009 wählen?
Für uns steht der Mensch im Mittelpunkt liberaler Politik. Wir machen uns für die Freiheit des Einzelnen stark. Dazu gehört aber immer auch die Verantwortung für eine bessere Zukunft unseres Landes und für die Mitbürger, mit denen wir leben. Die FDP ist daher die Partei für alle, die ihr Leben selbst gestalten und dabei nicht vom Staat bevormundet werden wollen.
Vor allem wollen wir den Weg in den Überwachungsstaat stoppen. Internet-Zensur, Vorratsdatenspeicherung, Online-Durchsuchung – das sind nur einige Kritikpunkte, die wir an der Politik von CDU/CSU und SPD haben.
Für Deutschlands Zukunftsfähigkeit ist es zentral, allen Bürgerinnen und Bürgern gleiche Chancen auf freie Entfaltung zu eröffnen. Der Staat kann den Bürgern nicht alle Mühen abnehmen. Aber sie müssen darauf vertrauen können, dass er ihnen nicht noch zusätzliche Lasten aufbürdet.
Und für uns Liberale gilt: Bildung ist Bürgerrecht. Nur gute Bildung ermöglicht gesellschaftliche Teilhabe und befähigt zu einem freiheitlichen und selbstbestimmten Leben. Wir Liberale stehen für den Wettbewerb um die besten Lösungen und für Vielfalt.
4. Welchen Stellenwert hat das Internet in diesem Wahlkampf zur Bundestagswahl 2009?
Ich nutze das Internet täglich und für meine politische Arbeit ist es unerlässlich. Aus diesem Grund habe ich gerade meine Webseite www.michael-kauch.de überarbeitet und den Dialog mit den Besuchern noch stärker in den Mittelpunkt gerückt. Für meine Arbeit ist es unerlässlich, von den Menschen vor Ort direktes Feedback, Anregungen und Ideen zu erhalten. Das Internet bietet hierfür eine großartige Chance, die ich nun noch stärker nutzen möchte. Außerdem ist es mir wichtig, dass meine Arbeit für alle Bürgerinnen und Bürgern transparent und nachvollziehbar ist. Neue Medien wie Videopodcasts bieten zudem die Möglichkeit, ganz persönlich mehr über meine politischen Inhalte und Ziele zu erzählen.
5. Ihr Schlussstatement an die Mitglieder von duwählst.de?
Unsere Demokratie lebt von der Teilhabe aller Bürgerinnen und Bürger. Mischen Sie sich ein und gehen Sie am 27. September wählen. Entscheiden Sie bei dieser Bundestagswahl mit, in welche Richtung unser Land in den kommenden Jahren gehen wird. Unterstützen Sie die FDP mit Ihrer Stimme. Für Bürgerrechte und gegen Überwachung. Und dafür, dass sich Arbeit wieder lohnt.







