5 Fragen an Daniela Raab, MdB

von duwählst.de am 28.08.2009

1. Wer sind Sie und was machen Sie?

Ich bin Daniela Raab, 34, und hoffe 2009 für eine dritte Legislaturperiode die Stadt und den Landkreis Rosenheim als CSU-Bundestagsabgeordnete in Berlin vertreten zu dürfen.

2. Wofür setzen Sie sich besonders ein?

Ich sage ganz klar:

  • Ich bin gegen staatliche Rettungsaktionen für Unternehmen in der Krise.
  • Ich setze mich dafür ein, dass in Deutschland die Soziale Marktwirtschaft regiert.
  • Unsere Bürger brauchen Freiraum für ihr Handeln.
  • Ich bin für die Solidarität mit denjenigen, die unsere Hilfe benötigen.
Stadt und Landkreis Rosenheim stehen vor wichtigen Aufgaben und Herausforderungen:
  • Gerade in der Krise hat sich gezeigt, wie wichtig ein vielseitiger Mittelstand ist, der sich zu unserer Region und seinen Beschäftigten bekennt. Diesem gute Rahmenbedingungen zu geben, ist eine dauerhafte Aufgabe!
  • Unsere Landwirtschaft ist geprägt von bäuerlichen Familienbetrieben. Für sie möchten wir einen Zukunftspakt erreichen.
  • Der Tourismus ist in unserer Region ein starker Wirtschaftsfaktor. Er braucht ebenso wie der Mittelstand eine funktionierende Infrastruktur. Das heißt: wir müssen unsere Verkehrsprobleme lösen. - Dazu gehören der Ausbau der Autobahn A 8 mit einem optimalen Lärmschutz, die zügige Planung der Zulaufstrecken zum Brenner-Basistunnel und das Projekt „Leises Inntal“ für die A 93.
  • Die Region Rosenheim braucht eine wohnortnahe Versorgung mit Ärzten und Kliniken.
Dafür setze ich mich ein.

3. Warum Ihre Partei zur Bundestagswahl 2009 wählen?

Wir stehen klar für eine Politik für die Leistungsträger in unserer Gesellschaft.

- Wir wollen Entlastung, keine Umverteilung.

- Wir wollen Eigenverantwortlichkeit statt staatlichem Dirigismus und Bevormundung.

- Wir wollen Soziale Marktwirtschaft statt Sozialismus.

Deshalb lauten unsere Schwerpunkte in der Steuerpolitik:

Mehr Netto vom Brutto und Abbau der Kalten Progression gerade in der Krise!

Deutliche Nachbesserungen bei der Erbschaftssteuer- und der Unternehmenssteuerreform! Erstere sollte am besten ganz abgeschafft werden!

Wir werden uns als Union weiterhin dafür einsetzen, dass wir international gültige Kontrollmechanismen für die Finanzmärkte bekommen, um künftige „Zockereien“ auf Kosten der Steuerzahler zu verhindern.

Um bei allen wichtigen Ansätzen erfolgreich aus der Krise zu kommen, müssen wir aber auch den Schuldenabbau wieder in den politischen Blick nehmen. Wir bürden den nachfolgenden Generationen sonst zu viele Lasten auf.

4. Welchen Stellenwert hat das Internet in diesem Wahlkampf zur Bundestagswahl 2009?

Ich nutze das Internet schon lange als Plattform. Man kann mich über viele Wege erreichen, dabei spielt z.B. meine Homepage www.daniela-raab.de eine große Rolle. Dort informiere ich über mich und meine Arbeit. Auf der anderen Seite können darüber die Bürger mit mir Kontakt aufnehmen.

5. Ihr Schlussstatement an die Mitglieder von duwählst.de?

Ich fühle mich den Menschen in Stadt und Landkreis Rosenheim verpflichtet. Ich möchte, dass ihre Anliegen und Forderungen in die „große“ Politik einfließen. Dafür möchte ich weiter kämpfen.

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