5 Fragen an Harald Leibrecht, MdB
1. Wer sind Sie und was machen Sie?
Ich bin Unternehmer und seit Oktober 2002 Mitglied des Deutschen Bundestages. Als Mitglied im Auswärtigen Ausschuss und Sprecher der FDP-Fraktion für die Angelegenheiten der Vereinten Nationen sowie Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik setze ich mich vor allem mit Themen der internationalen Politik auseinander. Ich lebe ich in Ingersheim im Kreis Ludwigsburg (Baden-Württemberg), bin verheiratet, habe vier Kinder und fahre gerne Motorrad.
2. Wofür setzen Sie sich besonders ein?
Unser Land spielt auf der internationalen Bühne sowohl als Wirtschaftsnation, wie auch als starke Demokratie, die Werte wie Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit, Meinungs- und Pressefreiheit hoch hält, eine wichtige Rolle. Besonders am Herzen liegen mir die Beziehungen Deutschlands zu den USA, den ehemals sowjetischen Staaten und Asien. Deutschland ist ein hoch respektiertes Land das bei Bewältigung von Krisen und Friedenskonsolidierung einen wichtigen Beitrag leistet.
3. Warum Ihre Partei zur Bundestagswahl 2009 wählen?
Die FDP macht sich stark für eine liberale Bürgergesellschaft, die geprägt ist von Weltoffenheit, Toleranz und Solidarität. Dabei setzen wir uns ein für: Freiheit vor Gleichheit, Erwirtschaften vor Verteilen, Privat vor Staat, Eigenverantwortung statt Staatsgläubigkeit, Chancengleichheit statt Gleichmacherei.
In meinem Arbeitsbereich, der Außenpolitik, steht die FDP für eine intensive internationale Vernetzung Deutschlands, denn sie ist Voraussetzung sowohl für unsere wirtschaftliche Stärke als auch Garant für unsere Sicherheit und die Bewahrung unserer Werte. Wir sollten dabei den Schulterschluss mit den europäischen und transatlantischen Partnern suchen. Mit ihnen wollen wir neue Impulse in der Abrüstung setzen, darauf drängen, die in Deutschland verbliebenen US-Nuklearwaffen unverzüglich abzuziehen und für dauerhaften Frieden sorgen.
4. Welchen Stellenwert hat das Internet in diesem Wahlkampf zur Bundestagswahl 2009?
Der Präsidentschaftswahlkampf von Barack Obama hat vergangenes Jahr gezeigt, welch ein Potential in dem Medium Internet steckt. Auch wenn man dies nicht eins-zu-eins auf den diesjährigen Bundestagswahlkampf übertragen kann, spielt die Kommunikation übers Internet, wie bsp. mittels facebook, twitter oder youtube, heute eine viel größere Rolle im Vergleich zur letzten Bundestagswahl. Ein großer Beitrag, den das Internet dabei leisten kann, ist, jungen Menschen Politik zugänglicher zu machen.
5. Ihr Schlussstatement an die Mitglieder von duwählst.de?
Am 27. September ist Bundestagswahl – geben Sie Ihre Stimme ab und bestimmen Sie mit, in welche Richtung Deutschland gehen soll!








