5 Fragen an Frank Schäffler, MdB

von duwählst.de am 26.08.2009

1. Wer sind Sie und was machen Sie?

Mein Name ist Frank Schäffler. Ich bin am 22. Dezember 1968 in Schwäbisch Gmünd geboren und wohne mit meiner Frau, meinem Sohn und meiner Tochter in Bünde (Ostwestfalen –Lippe). Als Mitglied des Deutschen Bundestages vertrete ich den Wahlkreis Herford - Minden Lübbecke II.

2. Wofür setzen Sie sich besonders ein?

Als Mitglied des Finanzausschusses war für mich die Finanzkrise das beherrschende Thema. Gerade in Deutschland hat die Aufsicht über die Banken nicht funktioniert. Deshalb werden wir die Kontrolle über die Banken verbessern. Gleichzeitig werde ich mich dafür einsetzen, dass nicht die Steuerzahler für die Fehlentwicklung im Bankenbereich bezahlen müssen. Dafür ist ein stabiles Geldwesen notwendig. Alle Rettungsmaßnahmen dürfen am Ende nicht dazu führen, dass wir diese dann über eine explodierende Staatsverschuldung und Inflation bezahlen müssen.

3. Warum Ihre Partei zur Bundestagswahl 2009 wählen?

Die Mittelschicht schrumpft, weil der Staat den Bürgern immer weniger Netto vom Brutto lässt. Während vor zehn Jahren etwa zwei Drittel der Bevölkerung der Mittelschicht angehörten, sind es heute nur noch etwas mehr als die Hälfte. Von 100 Euro Arbeitskosten kommen bei einem Durchschnittsverdiener lediglich 48 Euro an. Das ist das Ergebnis schlechter Politik. Nicht die Regierung hat zu entscheiden, welche Investitionen der Mittelstand tätigen soll oder welche Konsumentscheidungen die Bürger heute oder morgen treffen sollen. Deshalb ist die Alternative zu immer mehr Staatsausgaben, die Bürger zu entlasten. Das ist der Schlüssel für mehr Wachstum und Beschäftigung. Wer wieder Mut und Zuversicht schaffen will, muss den Menschen mehr finanzielle Freiräume lassen. Wirtschaftliche Vernunft statt immer mehr staatliche Umverteilung bringt Deutschland wieder nach vorn. Deshalb gilt: Mehr FDP. Mehr Netto.

4. Welchen Stellenwert hat das Internet in diesem Wahlkampf zur Bundestagswahl 2009?

In Ergänzung zu meiner Homepage bieten die Profile bei sozialen Netzwerken wie StudiVZ, Facebook und twitter Menschen die Möglichkeit, mit mir direkt in Kontakt zu treten und zu diskutieren. Auch mir erlaubt diese Kommunikationsform, mich mit meinen Anliegen direkt an einzelne oder mehrere Bürger zu wenden. Ich glaube, dass insbesondere auch Jugendlichen auf diesem Weg gezeigt werden kann, dass Politik sie persönlich betrifft und dass sie sich mit ihren Sorgen, ihrer Kritik und ihren Ideen an uns Politiker wenden können. Dies erhöht sicher auch das persönliche Interesse an Politik.

5. Ihr Schlussstatement an die Mitglieder von duwählst.de?

Wer nicht wählt, stärkt vor allem die, die er gar nicht unterstützen will.

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