5 Fragen an Andreas Weigel, MdB
1. Wer sind Sie und was machen Sie?
Ich wurde 1964 in Werdau/Sachsen geboren, bin verheiratet und habe zwei Kinder. Nach der Schule absolvierte ich eine Ausbildung als Drechsler im Kunsthandwerk, einen Beruf den ich fast zehn Jahre lang ausgeübt habe. Nach einem Studium im Bereich Sozialmanagement an einer Verwaltungsfachhochschule war ich in verschiedenen leitenden Positionen bei der Johanniter-Unfallhilfe in Sachsen beschäftigt. Nach zahlreichen politischen Ämtern zog ich 2002 für die SPD in den Deutschen Bundestag ein. Hier bin ich Mitglied im Verteidigungsausschuss, im Unterausschuss für Abrüstung und Rüstungskontrolle und Nichtverbreitung, im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Des Weiteren bin ich Mitglied der deutschen Delegation in der Parlamentarischen Versammlung der NATO.
2. Wofür setzen Sie sich besonders ein?
Zu den Schwerpunkten meiner politischen Arbeit zählen Fragen der Sicherheits- und Außenpolitik, hier insbesondere der Abrüstung und Nicht-Verbreitung von Klein- und Handfeuerwaffen sowie von Streumunition. Nicht nur in meinem Wahlkreis Zwickau setze ich mich zudem für die Belange der Jugend und für die Förderung von ehrenamtlichem Engagement ein.
3. Warum Ihre Partei zur Bundestagswahl 2009 wählen?
Die SPD steht für gerechte Löhne und gute Arbeit, für die Gleichstellung von Mann und Frau und Ost und West. Wir sind der Meinung, dass gute Bildung in Zukunft nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen darf. Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten wollen eine stärkere Versorgung mit sicherer und grüner Energie statt weiter auf die gefährliche Kernenergie zu setzen. Wir möchten Familien fördern, über alle Altersgrenzen und soziale Gruppen hinweg. Die SPD steht für ein tolerantes Deutschland, das seine Vielfalt als Stärke begreift. Und nicht zuletzt: In Zeiten der globalen Wirtschaftskrise setzen wir uns für eine Bändigung des entfesselten Finanzmarktkapitalismus ein. Ehrlich und nicht populistisch!
4. Welchen Stellenwert hat das Internet in diesem Wahlkampf zur Bundestagswahl 2009?
Wenn man sich die zahllosen Politiker-Profile in den einschlägigen Online-Communities und die aufwendigen Webseiten der Kandidatinnen und Kandidaten und ihrer Parteien betrachtet, dann wird schnell klar, dass das Internet in diesem Bundestagswahlkampf eine wichtige Rolle spielt. Und selbstverständlich ist das Internet auch aus meiner täglichen Arbeit nicht mehr wegzudenken und eine wichtige und interessante Möglichkeit mit Bürgerinnen und Bürgern in Kontakt zu treten.
5. Ihr Schlussstatement an die Mitglieder von duwählst.de?
Demokratie lebt vom Mitmachen! Deshalb: Machen Sie von Ihrem Recht gebraucht und gehen Sie wählen!







