5 Fragen an Christian Schmidt, MdB
1. Wer sind Sie und was machen Sie?
Mein Name ist Christian Schmidt. Als jüngstes von drei Kindern einer Bäckerfamilie bin ich 1957 in Obernzenn geboren. Nach dem Abitur 1976 am Steller-Gymnasium in Bad Windsheim habe ich meinen Wehrdienst bei der 1. Gebirgsdivision geleistet. In Erlangen und Lausanne habe ich Jura studiert, mein Beruf ist Rechtsanwalt (derzeit nicht ausgeübt). Ich bin evangelisch-lutherisch und seit 1989 verheiratet. Mit meiner Frau, Dr. Ria Schmidt, und zwei Töchtern lebe ich in Fürth.
Seit 1990 haben mich die Wählerinnen und Wähler jeweils als Direktabgeordneten des Wahlkreises Fürth/Neustadt in den Deutschen Bundestag gewählt. Ich bin Mitglied im Parteivorstand der CSU und Landesvorsitzender des CSU-Arbeitskreises Außen- und Sicherheitspolitik. Seit 2005 bin ich Mitglied der Bundesregierung als Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Verteidigung.
In Berlin findet die Regierungsarbeit beispielsweise mit der Gesetzgebung statt. Auch Interviews und Informationsgespräche sowie die harte Büroarbeit wollen erledigt werden. Während der ca. 24 Sitzungswochen im Jahr verdichtet sich alles. Ich beantworte zum Beispiel Abgeordnetenfragen in der Fragestunde, begründe Investitionsentscheidungen im Haushaltsausschuss, nehme als Ministerstellvertreter an Kabinettssitzungen im Kanzleramt teil und treffe Leitungsentscheidungen im Ministerium. Daneben bin ich auch außerhalb der Sitzungswochen national und international für die Bundesregierung tätig, vor allem Reisen schlagen hier zeitlich zu Buche.
In der verbleibenden Zeit bin ich dann in meinem Wahlkreis unterwegs, um mit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort zu sprechen und mich auf dem Laufenden zu halten. Ich bin ihr gewählter Abgeordneter und da erwarten die Menschen zu Recht von mir, dass ich ihre Probleme und Anliegen kenne. Nur auf dieser Grundlage können wir im Bundestag die gesetzlichen Rahmenbedingungen verändern, die notwendig sind, um Kommunen, Gruppen und Bürger bei der Bewertung und Lösung ihrer Anliegen zu unterstützen.
Ausführliche Informationen über mich und meine Arbeit finden Sie auf meiner Homepage www.christian-schmidt.de.
2. Wofür setzen Sie sich besonders ein?
Ich setze mich für eine solide bürgerliche Zukunft ein, die neuen Aufschwung bringt. Einer meiner Schwerpunkte wird deshalb das Thema „Arbeit und Wirtschaft“ sein. Der Mittelstand schafft und erhält Arbeitsplätze am besten. Aus diesem Grund muss eine ausreichende Kreditvergabe der Banken und damit Liquidität der Wirtschaft sichergestellt sein. Wir werden die Zusammenarbeit von Mittelstand, Forschungseinrichtungen und Hochschulen ausbauen in Bildung investieren und die Bürgerinnen und Bürger entlasten.
Auch das Thema „Familie“ wird immer wichtiger. Wir wollen für Eltern und Familien Wahlfreiheit schaffen. Sie sollen selbst entscheiden, wie sie Kindererziehung und Erwerbstätigkeit miteinander vereinbaren.
Einen weiteren Schwerpunkt setze ich im Bereich der Sicherheits- und Außenpolitik. Wir müssen uns für eine Außen- und Sicherheitspolitik einsetzen, die eine bessere Verknüpfung von deutsche Interessen sowie den unserer Gesellschaft zugrundeliegenden Werten möglich macht. Ich bin der Ansicht, dass nachhaltige Sicherheit für uns nur durch die Vernetzung der außen-, sicherheits- und entwicklungspolitischen Instrumente erreicht werden kann.
3. Warum Ihre Partei zur Bundestagswahl 2009 wählen?
Weil keine andere Partei politische Heimat für alle Schichten der Bevölkerung in allen Regionen Bayerns und damit eine echte Volkspartei ist. Gerade in konjunkturschwachen Zeiten wie diesen, suchen viele Bürger nach Verlässlichkeit und Perspektive. Auf die CSU können sich die Bürgerinnen und Bürger verlassen. Wir gestalten bürgerliche Politik für die Menschen in ganz Deutschland. Wir vertreten als bayerische Partei dabei jedoch vor allem die Interessen der Menschen in unserer Heimat – in starken Kommunen, im Freistaat, in Deutschland und in Europa.
Mit Horst Seehofer haben wir einen präsenten und kompetenten Ministerpräsidenten, der sich nicht nur in der Landespolitik bestens auskennt, sondern auch sicher auf dem bundespolitischen Parkett zu bewegen weiß. Das stärkt natürlich auch den Einfluss der CSU in Berlin zugunsten unserer Bürgerinnen und Bürger in Bayern.
Außerdem haben wir bewiesen, dass es sich lohnt, wenn sich die CSU querlegt und hart verhandelt. Ich nenne da als Beispiele nur die Rückkehr zur Pendlerpauschale, die Reform der Erbschaftssteuer oder auch die im Konjunkturpaket II festgeschriebenen Steuerentlastungen für die Bürgerinnen und Bürger, die die CSU gegen heftigen Widerstand durchgesetzt hat.
Wir werden auch weiterhin mit aller Kraft für die Interessen der Menschen in Bayern eintreten.
4. Welchen Stellenwert hat das Internet in diesem Wahlkampf zur Bundestagswahl 2009?
Soziale Netzwerke, von den Nutzern selbst erstellte Inhalte, Audio- und Video-Elemente sowie neue Formen der Kommunikation wie das Twittern sind immer stärker in den Vordergrund getreten. Welch hohen Stellenwert das Internet für den Wahlkampf haben kann, wurde gerade beim Wahlkampf des jetzigen US-Präsidenten Barrack Obama deutlich.
Auch für uns Abgeordnete bietet das Internet die Möglichkeit, unsere politischen Inhalte und unsere Arbeit auf neuen Wegen zu präsentieren. Meine Homepage www.christian-schmidt.de ist für mich zum Beispiel nicht nur digitale Visitenkarte, sondern die Basis meiner Kommunikation im Internet. Hier informiere ich aktuell über meine Arbeit als Mitglied des Bundestages und der Bundesregierung. Außerdem ist sie ein zusätzlicher Kanal zur Kommunikation mit den Bürgerinnen und Bürgern. Es kann aber niemals den für mich so wertvollen direkten Kontakt mit den Menschen vor Ort ersetzen.
5. Ihr Schlussstatement an die Mitglieder von duwählst.de?
Lassen Sie uns gemeinsam die Chancen unseres Landes nutzen! Gehen Sie zur Wahl und unterstützen Sie mit Ihren beiden Stimmen die CSU!







