5 Fragen an Prof. Dr. Herbert Schui, MdB

von duwählst.de am 10.08.2009

1. Wer sind Sie und was machen Sie?

Ich heiße Herbert Schui und wurde am 13. März 1940 in Köln geboren. Bis zu meiner Pensionierung 2005 war ich Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität für Wirtschaft und Politik (HWP) in Hamburg. Ich bin Mitglied von Verdi. 1975 gründete ich gemeinsam mit Jörg Huffschmid die Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik. Im März 2004 beteiligt ich mich an der Gründung der Initiative für Arbeit und soziale Gerechtigkeit, die sich später zur Wahlalternative Arbeit und Soziale Gerechtigkeit (WASG) zusammenschloss. Nach der Bundestagswahl 2005 zog ich über die Landesliste Niedersachsen für die Linkspartei in den Bundestag ein.

2. Wofür setzen Sie sich besonders ein?

Gerade in der Krise muss der Staat eingreifen und Beschäftigung sichern. Besonders wichtig ist die gerechtere Verteilung von Vermögen und Einkommen. Die Arbeit ist immer produktiver geworden, und wird immer schlechter bezahlt. Das ist nicht nur ungerecht, es drosselt auch die Nachfrage. Im Finanzsektor hat der Markt versagt. Er muss deshalb vergesellschaftet werden.

3. Warum Ihre Partei zur Bundestagswahl 2009 wählen?

Nur DIE LINKE beantwortet vor der Wahl die Frage, wer für die Krise bezahlen soll. Gewinne und hohe Vermögen müssen wieder stärker besteuert werden, damit der Sozialstaat krisenfest gemacht werden kann. Wir wollen eine Sozialstaatsgarantie: Löhne, Renten und Sozialleistungen dürfen in der Krise nicht gekürzt werden. Das ist die Lehre aus der Katastrophe der 30er Jahre des letzten Jahrhunderts.

4. Welchen Stellenwert hat das Internet in diesem Wahlkampf zur Bundestagswahl 2009?

Das Internet bietet neue Möglichkeiten, sich schnell zu informieren oder genauer nachzulesen. Auf der Website www.herbert-schui.de sind meine Beiträge zu finden.

5. Ihr Schlussstatement an die Mitglieder von duwählst.de?

Nach dem Wahltag ist Zahltag. Es geht darum, wer für die Krise zahlt. DIE LINKE steht konsequent auf der Seite der Beschäftigten und des Sozialstaates.

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